45 Min startet die größte Luft-Messaktion im Norden - mithilfe der Nutzerinnen und Nutzer. Mithilfe der Ergebnisse werden wir neben einer Dokumentation eine interaktive Karte für ganz Norddeutschland produzieren.

Macht alle mit! Weitere Infos und das Bewerbungsformular gibt's hier:
http://www.ndr.de/wasatmestdu

#Luft #Abgase #Stickoxide



Vor allem Mitte Juli, wenn die Ferien in Nordrhein-Westfalen beginnen, wird es auf der Insel wieder richtig voll sein. Auf allen Ostfriesischen Inseln stoßen die Gastronomen dann an ihre Kapazitätsgrenzen.

Christian Kiesow, der Betreiber des Restaurants de Balken, will seinen Gästen eigentlich Zeit beim Essen lassen. In diesem Sommer wird er seine Gäste ab 17.30 Uhr in zwei Schichten bedienen. "Anders geht es nicht, wir kommen nicht nach", sagt der Insulaner.

Für Bürgermeister Matthias Piszczan sind zwei Dinge seiner Meinung nach für das Dilemma verantwortlich: Erstens finden die Restaurantbetreiber keine Fachkräfte und zweitens gibt es für das Personal keine Unterkünfte auf der Insel. Seit Jahren werden immer mehr Häuser für viel Geld an Privatpersonen vom Festland verkauft. Mietwohnungen gibt es kaum. Wegen des Ansturms auf die Restaurantplätze sind einige Gäste inzwischen dazu übergegangen, sich immer häufiger in ihren Ferienwohnungen selbst etwas zu kochen.

Das merkt auch Kristin Bruns vom Supermarkt auf der Insel. Jeden Donnerstag bekommt sie neue Ware vom Festland, in diesem Sommer sogar erstmals mit einem Kühllaster. Wenn dann die vollen Fähren ankommen, dauert es nicht lange, bis die Kunden den Laden stürmen und die Regale leer kaufen.

"Die Nordreportage" beobachtet an einem Juli-Wochenende die Anstrengungen der Insulaner, das Problem in den Griff zu bekommen.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Die-Nordreportage-Ansturm-auf-Spiekeroog ,sendung803374.html

#ndrdoku #reportage #spiekeroog



Die Ermittlungen waren sehr kompliziert. Ständig tauchten weitere dunkle Geschäfte auf, in die die polnischstämmige Frau verstrickt war. Die Beamten mussten international ermitteln, von Polen bis nach Panama. Es ging um Autoschiebereien, Schmuggel und Prostitution. Und in Braunschweig liefen die Fäden der organisierten Kriminalität zusammen. Nach monatelangen Ermittlungen konnten endlich die Täter und die Hintermänner gefasst und auch verurteilt werden.

Die True-Crime-Reihe erzählt die Geschichten spektakulärer Ermittlungen, in deren Mittelpunkt die Kriminalistik steht und nicht die Grausamkeit der Taten.

Morddeutschland gibt eindrucksvoll Einblick in die aufwendige Arbeit und die innovativen Methoden der Ermittler. Sie sind den Tätern mit Verstand, Taktik und Präzision auf der Spur, bis sie sie schließlich fassen können. Die Kamera geht mit den Ermittlern an die Orte, die für den Fall wichtig waren. Die Dokumentation zeigt, wie extrem aufwendig und mühsam Mordermittlungen sind, wie Kriminalisten denken und welche winzigen Details am Ende zum Durchbruch führen können.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/morddeutschland/Morddeutschland-Die-Schmugglerin ,sendung817296.html

#ndrdoku #doku #mord



Mehrere NDR Kamerateams sind gleichzeitig auf einer der meistbefahrenen Strecken im Norden unterwegs, begleiten die Menschen, die auf und neben der Autobahn den "Wahnsinn" A 2 bewältigen müssen.

Bei der Autobahnpolizei Braunschweig sind die Dienste donnerstags und freitags nicht sonderlich beliebt. Das Revier der Beamten zählt zu den gefährlichsten Abschnitten. 3.500 Unfälle gab es hier 2016, Tendenz steigend. Bei Unfällen gehören kaputte Autos und Verletzte für die Polizisten zum Alltag. Sie müssen sich durch Staus kämpfen, in denen keine Rettungsgasse frei gemacht wird. Gleichzeitig gibt es Gaffer, die auf der Gegenfahrbahn ihr Handy zücken, um Fotos vom Unfall zu machen. Oft bildet sich deshalb ein neuer Stau, auch um den müssen sich die Polizisten kümmern.

Zu den 130.000 Wagen, die an normalen Werktagen dicht an dicht auf der A 2 unterwegs sind, kommen zum Ende der Woche noch die Pendler und die Lkw-Fahrer, die schnell nach Hause wollen. Zum Ferienbeginn sind außerdem Tausende Urlauber unterwegs. Am Tanktreff an der Ausfahrt Hannover-Nord fließt dann die doppelte Menge Benzin durch die Zapfhähne. Zwei- bis dreimal täglich kommt der Tanklaster mit Nachschub! Tankstellenchef Sebastian Jaworek hetzt zwischen Zapfsäulen, Verkaufstresen und Küche hin und her.

Auch im angrenzenden Restaurant herrscht Hektik: Die Reisenden sind hungrig! Hausgemachte Salate und deftige Schnitzel kommen im Minutentakt bei Truckern und Urlaubern auf den Tisch. Sebastian Jaworeks größte Herausforderung: egal, ob in der Küche oder an der Zapfsäule, für Nachschub muss immer gesorgt sein!

Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Lauenau sind dort im Einsatz, wo es gekracht hat. Die Rufbereitschaft der Meisterei fährt rund um die Uhr zu jedem Unfall. Schnellstmöglich muss die Unfallstelle abgesichert, Leitplanken und Seitenraum geflickt und die Fahrbahn wieder befahrbar gemacht werden. Für die Männer der Autobahnmeisterei ein extrem gefährlicher Job, den sie nur wenige Meter entfernt von rasenden Lkw und Autos mit Tempo 120 ausüben.

Die nordreportage begleitet die Menschen, für die der normale Verkehr auf der A 2 schon eine Belastung ist. Ein Ferienwochenende aber bringt Polizei, Straßenmeisterei und Tanktreff an ihre Grenzen.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Die-Nordreportage-Wahnsinn-auf-der-A2 ,sendung765386.html

#ndrdoku #doku #autobahn



Die Menschen in Langsdorf sind genervt. Wie in jedem Jahr werden etwa eine Million Urlauber an der Ostseeküste ihre Ferien verbringen. Etwa 30.000 Fahrzeuge an jedem Tag quälen sich nun durch ihr Dorf. Früher waren es nur ein paar Hundert, als es die Autobahn noch gab.

Aber einen Mann gibt es in Langsdorf, der sich über die abgesackte Autobahn und ihre Folgen freut, zumindest für seine Autowerkstatt: Thomas Hoth. Sein Umsatz ist in den vergangenen Monaten sprunghaft angestiegen. Auf der Umleitungsstrecke bleiben einfach mehr Autos liegen.

Ganz anders sieht es bei den Anwohnern aus, von denen einige vor ein paar Wochen eine Bürgerinitiative gegründet haben. Sie leiden und fühlen sich von der Politik im Stich gelassen.

Der Film wird parallel an mehreren Stellen rund um die Baustelle erzählt: im Stau, bei den riesigen Baumaschinen, beim Abschlepper und in der Eisdiele gegenüber, die nun fast keine Laufkundschaft mehr hat, weil niemand mehr dort parken darf.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Die-Nordreportage-Ein-Krater-in-der-Autobahn ,sendung810950.html

#ndrdoku #A20 #reportage



Der Film begleitet eine junge Veteranin und einen jungen Veteranen auf ihrem schwierigen Weg zurück - ins normale Leben und in den Beruf. Beide leiden nach ihren Einsätzen in Afghanistan unter PTBS.

http://www.ndr.de/45Min



Die Vorbereitung auf dieses Event dauert Monate, und die letzten Tage vor der Eröffnung sind die heißesten für alle Mitarbeiter. Denn am 4. September muss jeder Stand so aussehen, als hätte es ihn an dieser Stelle schon immer gegeben.

In den letzten Tagen vor der Eröffnung wird ein NDR Filmteam die Schlüsselfiguren der Messe begleiten: den Verkehrsmanager, der Hunderte Lkw über das Gelände dirigieren muss, die Sicherheitsexperten, die jeden Stand überprüfen und abnehmen, die Servicechefin, die mit ihrem Team jeden Sonderwunsch versucht zu erfüllen, und die Chefkoordinatorin, bei der die gesamte Planung zusammenläuft.

Gleichzeitig soll an drei Beispielen gezeigt werden, wie die Firmen in kürzester Zeit ihre Stände aufbauen, die manchmal so groß sind wie ein Einfamilienhaus. Als Höhepunkt wird ein Nachttransport, ein sogenannter Convoi Exceptionnel durch die Freie und Hansestadt mit der Kamera begleitet. Er bringt eine Schiffsschraube von sieben Metern Durchmesser zum Messegelände. Dort wird sie während der viertägigen Messe als Wahrzeichen vor dem Haupteingang stehen.

Mehr Informationen: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Wie-geht-das-SMM-Die-weltgroesste-Schifffahrtsmesse-organisieren ,sendung815682.html

#ndrdoku #reportage #schifffahrt




Schausteller bereisen von Frühling bis Herbst die Jahrmärkte in Schleswig-Holstein. Ihr Auftrag: Spaß und gute Laune unters Volk bringen. Doch das wird immer schwieriger, sagt einer, der es wissen muss. Ludolf Fock ist in dritter Generation Schausteller und stolzer Besitzer eines Autoscooters. Der Präsident des Schaustellerverbandes weiß, das Geld sitzt bei den Jahrmarktbesuchern schon lange nicht mehr so locker. Die Zeiten, als es noch gerammelt voll war auf dem Rummel, sind lange vorbei. Viele Fahrgeschäfte haben aufgegeben, zu viele Auflagen, zu hohe Kosten, zu geringe Einnahmen hat viele zum Aufgeben gezwungen, meint er.

Auch an der Zuckerwarenbude und dem Schießstand der Familie Köster aus Neumünster läuft das Geschäft nicht immer so gut. Das hängt oft vom Wetter ab, weiß Jürgen Köster. Mal ist es zu heiß, mal regnet es zu viel. Schaustellerschicksal, meint er.

Hinter den Buden und Fahrgeschäften planen die Frauen einen neuen Schulwagen für ihre Kinder. Denn durch den ständigen Schulwechsel in der Saison, haben viele ihrer Kinder erhöhten Nachhilfe- und Betreuungsbedarf. Ein Kindergarten fehlt auch. Dass es keine Waschküche, keinen Garten für die Kinder gibt, ist normal für diese Familien. Gewaschen wird dann eben vor dem Wohnwagen. Und der ganze Jahrmarkt ist der Spielplatz.

Auf Luxus wollen einige dann aber doch nicht verzichten, mancher Wohnwagen hat bis zu 90 Quadratmeter Fläche. "die nordstory" zeigt, was es heißt, ständig auf Achse zu sein.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Leben-als-Schausteller ,sendung812276.html

#ndrdoku #doku #jahrmarkt



Torsten Jonas ist Biologe und von Pilzen fasziniert. Auf seiner Pilzfarm im niedersächsischen Helvesiek tüftelt er an neuen Mischungen für das ideale Pilzsubstrat, auf dem dann später Kräuterseitling, Shiitake oder der Weiße Buchenpilz wachsen. Er kümmert sich um neue Mischmaschinen, experimentiert mit der Pilzbrut und probiert die Zucht neuer Arten wie Pom-pom blanc oder Reishi aus. Bis zu 400 Tonnen verschiedener Sorten Frischpilze liefert sein Betrieb jedes Jahr in den Handel.

Viele Pilzfreunde schwören, dass Pilze am besten schmecken, wenn sie selbst gesammelt sind. Das Risiko, dabei einen giftigen Pilz zu erwischen, ist allerdings hoch, wenn sich die Sammler nicht auskennen. Schnell kann dann statt des Wiesenchampignons ein Knollenblätterpilz im Korb und auf dem Teller landen. Dann besteht Lebensgefahr!

Damit das nicht passiert, dafür will Harry Andersson sorgen. Der Braunschweiger kann Pilzdelikatessen von ihren tückischen giftigen Doppelgängern unterscheiden, gibt sein Wissen auf Pilzexkursionen an Interessierte weiter und wird alarmiert, wenn in Norddeutschland ein Mensch mit Verdacht auf Pilzvergiftung ins Krankenhaus kommt. Dann muss der geprüfte Pilzsachverständige schnell analysieren, ob der Patient tatsächlich eine gefährliche Pilzart gegessen hat.

Der Film aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt zwei faszinierende norddeutsche Pilzwelten: die Pilzfarm, wo das ganze Jahr über schmackhafte Speisepilze im großen Stil gezüchtet werden. Und das Pilzrevier in der Natur, bei dem ein schädlicher Pilz schnell zur Gefahr werden kann, wenn man ihn isst.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Wie-geht-Pilze-Genuss-und-Gefahr ,sendung812108.html

#ndrdoku #doku #pilze



Sie sind der starke Arm der Polizei. Demonstrationen und Fußballspiele gehören zu ihrem Alltag, für Sicherheit sorgen ist ihr Job. Man kennt sie mit Helm, Schlagstock und gepanzerter Uniform. Immer wieder aber steht die Bereitschaftspolizei in der Kritik: Übermäßige Härte bis hin zu offener Gewalt gegen Demonstranten wird ihnen vorgeworfen, spätestens seit dem G20-Gipfel in Hamburg.

In den Medien liest man von überforderten Polizisten, die ihr Amt missbraucht haben sollen. Andere fühlen sich nach dem Chaos und den Krawallen von der Polizei im Stich gelassen. Wer aber sind die Menschen, die dort immer wieder in die Kritik geraten? Und wie muss man gestrickt sein, um so einen Beruf ausüben zu können?

Sieben Tage haben die Autoren Martin Rieck und Henning Wirtz die Beweissicherung- und Festnahmeeinheit der Bereitschaftspolizei Hannover begleitet. Auf Einsätzen bekommen die beiden einen seltenen Einblick in den Alltag der Polizisten und im Training spürt Reporter Martin Rieck am eigenen Leib, wie hoch die Anforderungen an die Beamten sind.

7 Tage... unter Polizisten - ein Film über gesellschaftliche Verantwortung, Umgang mit Kritik und die Menschen hinter den massiven Rüstungen.

http://www.ndr.de/7tage

#ndrdoku #doku #polizei



Stefan Bellof war der Hoffnungsträger einer ganzen Autofahrer-Nation. Er galt als Jahrhunderttalent und kommender Weltmeister. Deutschland sehnte sich lange nach einem Formel-1-Champ. Bellof hatte alles, was man dazu braucht. Er war ein Sunnyboy, dabei extrem ehrgeizig und talentiert. Michael Schumacher sagte einmal, dass es einen Weltmeister Schumacher ohne das tragische Unglück von 1985 wohl nie gegeben hätte, weil alle Aufmerksamkeit allein dem zukünftigen Superstar Bellof gehört hätte.

Stefan Bellof lieferte im Motorsport mit einem hoffnungslos unterlegenen Auto spektakuläre Rennen und Ergebnisse. Enzo Ferrari persönlich hatte ihn anschließend für die Saison 1986 verpflichtet, die große Chance auf den Titel.

Bei einem Gruppe-C-Rennen in Spa traf Bellof beim Rennen am 1. September 1985 auf den erfahrenen Jacky Ickx als Gegner. Sie lieferten sich, beide im 600 PS starken Porsche, ein hartes Rennen an der Spitze. Ickx lag vorn. In der Eau Rouge kam es zum Überholmanöver von Bellof, mit tödlichem Ausgang für ihn.

Was genau in der Eau Rouge passierte, was für ein Mensch Stefan Bellof war und warum sein junges Leben mit 250 km/h an einer Mauer endete, versucht der Film von Henning Rütten und Boris Poscharsky herauszufinden.

Zeitzeugen wie Angelika Grohs, Vater Georg Bellof und die Ex-Rennfahrer Jochen Mass und Hans-Joachim Stuck zeichnen ein Bild von einem jungen Mann, der eine große Zukunft vor sich hatte.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Stefan-Bellof-Die-Hoffnung-stirbt-zu-frueh ,sendung816378.html

#ndrdoku #doku #formel1




Dieses Stück Wildnis braucht Beschützer: Menschen wie Rainer Schulz von der Schutzstation Wattenmeer, ein Überzeugungstäter im besten Sinne. Schon als Schüler hatte er zwei Leidenschaften: Umweltschutz und Fotografie. Nun betreut er "BuFDies" (Bundesfreiwilligendienst) und "FÖJler" (Freiwilliges Ökologisches Jahr) an der Westküste, er leitet Fotoseminare, Landart-Workshops und Exkursionen rund um den berühmten Leuchtturm Westerheversand.

Axel Rohwedder und seine "Luise" gehören zusammen. Mit dem kleinen Motorboot macht der ehemalige Krabbenfischer Versorgungsfahrten zur Insel Trischen. Einmal die Woche liefert er Lebensmittel, Post und Geschichten vom Festland, denn der Vogelwart ist da draußen ganz allein mit zigtausend Vögeln; außer ihm darf niemand das Eiland betreten. Während "Luise" bei Ebbe trockenfällt, werden beim Frühstück Neuigkeiten ausgetauscht. Wenn es sein muss leistet Axel auch mal seelischen Beistand, bevor er mit der nächsten Flut zurück nach Friedrichskoog schippert.

Zu Hause kommt keine Langeweile auf - Axel und drei Kollegen, wie er Fischer im Ruhestand, harken mit dem Schlepper "Hafenretter" unermüdlich die Einfahrt zu ihrem Heimathafen. Täten sie das nicht, würde sich immer mehr Schlick ablagern, und bald kämen Kutter und Sportboote nicht mehr durch. Das wäre das Ende der Schifffahrt in Friedrichskoog.

Nebenan in der Seehundstation wundern sich drei der Gäste nicht schlecht. Die Jungtiere sind lange genug gepäppelt worden, nun heißt es Abschied nehmen. Die Wasserschutzpolizei Büsum bringt sie hinaus auf die Nordsee, und dort werden sie ausgewildert; ein mehr oder weniger freiwilliger Sprung ins kalte Wasser.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/die-nordstory-Watt ,sendung340270.html

#ndrdoku #doku #meer



Einer der größten Aufbereiter von Elektroschrott in Europa liegt in Goslar. 300 Tonnen Elektromüll werden hier verarbeitet - pro Tag. Nach manueller Vorsortierung per Hand zerkleinert eine Hammermühle mit der Schubkraft eines Düsenjets Handys, Staubsauger und Waschmaschinen auf zehn Zentimeter große Stücke. Mit einer immer feineren Sortierung und dem Schreddern auf wenige Millimeter kleine Einzelteile lassen sich aus Handyplatinen Gold, Kupfer und andere wertvolle Edelmetalle zurückgewinnen.

Etwa eine Million leere Batterien aus ganz Deutschland werden pro Tag in Bremerhaven verarbeitet. Hier steht eine der weltweit größten Batterie-Sortieranlagen. Ein Röntgenscanner durchleuchtet pro Sekunde 40 Batterien, erkennt ihre Inhaltsstoffe und sortiert sie. Denn für jeden Batterietyp gibt es ein eigenes Verfahren für die Weiterverarbeitung. Altbatterien können zu großen Teilen recycelt werden. Wichtige Rohstoffe wie Nickel, Eisen, Kobalt oder Zink werden zurückgewonnen. Dieses Zink wird beispielsweise in Sonnencremes oder Zinksalbe verarbeitet.

Oft wird Altöl noch verbrannt. Doch auch dieser Abfallstoff lässt sich als Ressource nutzen. Europas größter Aufbereiter von Altöl hat seinen Sitz im niedersächsischen Uetze. Etwa 170.000 Tonnen Altöl kommen jährlich mit dem Lkw oder per Güterzug dort an. Durch mehrfache Destillation und Extraktion des Altöls entsteht ein reines Basisöl. Dieses wird zu hochqualitativen Schmierstoffen wie beispielsweise Motorenöle weiterverarbeitet.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Wie-geht-das-Wenn-Abfall-wieder-wertvoll-wird ,sendung810466.html

#ndrdoku #doku #recycling