Transportfahrzeuge: Wenn starke Maschinen Großes bewegen | die nordreportage | NDR Doku



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Man sieht es den Fahrzeugen nicht gleich an, aber sie können unglaubliche Kräfte freisetzen. Immer dann, wenn die ganz großen Maschinen nicht weiterkommen, lassen die oftmals deutlich kleineren Transportfahrzeuge ihre PS-starken Motoren an. Sie können ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts ziehen, schleppen und tragen.

Das stärkste aller Pushback-Fahrzeuge wird auf dem Flughafen Hannover "Panzer" genannt. Er schiebt die größten Flugzeuge rückwärts auf das Rollfeld. Währenddessen gibt der Pilot die Verantwortung für Passagiere und Maschine komplett in die Hände des Pushback-Fahrers.

In Bremerhaven schleppt und bugsiert Kapitänin Ruth Kümmel mit ihrem Hafenschlepper "Geeste" die größten Containerschiffe zentimetergenau an die Kaje.

Und auf der Papenburger Meyer Werft bewegen die selbstfahrenden Schiffsektionstransporter riesige Bauteile, jedes einzelne bis zu 500 Tonnen schwer. Das bedeutet, sie könnten auch mehrstöckige Häuser transportieren. Auf der Werft sind es Module, die zum Bau der großen Kreuzfahrtschiffe benötigt werden, die von einer Fertigungshalle in die nächste befördert werden müssen.

"Die Nordreportage" zeigt diese drei starken Maschinen bei ihren besonderen Einsätzen.

Bauernhof: Sturmschäden am neuen Schweinestall | Hofgeschichten | NDR Doku



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Der Sturm vom Wochenende hat auch bei Tierschützer Günter Garbers reichlich Schaden angerichtet. Das Dach vom neuen Schweinestall ist abgeflogen. Jetzt müssen Günter und seine Helfer schnell reagieren, damit nicht noch mehr passiert. Erst das weggeflogene Dach sichern und dann so befestigen, dass es nicht beim nächsten Sturm wieder kaputt geht.

Auf dem Bio-Apfelhof von Birgit Mählmann im Alten Land ist jetzt die Zeit, den Biodünger für die neue Saison anzusetzen. Dafür holt Sohn Jan von einem Bekannten reichlich Pferdemist. Den will er dann mit Stroh zu Kompost verarbeiten.

Bei den Brörings im niedersächsischen Uptloh kommen alle aus den Ställen zum zweiten Frühstück an den großen Esstisch zusammen. Da ist dann Zeit, um ausführlich zu reden.

Inselbauer Matthias Schilling will seinen alten Bagger aus DDR-Zeiten wieder flottmachen. Der hat die vergangenen zwei Jahre draußen herumgestanden und sieht nicht mehr so richtig beweglich aus: ein schwieriges Unterfangen.

Im Norden gibt es mehr als 50.000 Bauernhöfe - und jeder hat seine eigene Geschichte. Von der Bio-Apfelbäuerin im Alten Land bis zum konventionellen Geflügelhalter in Friesland erzählt die NDR Reportage-Reihe "Hofgeschichten" vom bäuerlichen Alltag, von Typen, Tieren und Treckern.

Mit den "Hofgeschichten" können die Zuschauerinnen und Zuschauer den Alltag auf fünf verschiedenen Bauernhöfen miterleben. Sie sehen, wie die Jahreszeiten die Arbeit bestimmen, lernen das Leben auf den Höfen von Woche zu Woche besser kennen und begleiten die Landwirte und Landwirtinnen durch Höhen und Tiefen - bei Ernte, Tierzucht und Familienleben. Die Geschichten spielen auf großen, kleinen, konventionellen und Bio-Höfen in ganz Norddeutschland.

Juist - Leben auf Deutschlands schönster Sandbank | die nordstory | NDR Doku



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Juist hat einige Superlative zu bieten. Die Insulaner selbst bezeichnen die Insel als "die schönste Sandbank der Welt", 17 Kilometer Sandstrand, an der schmalsten Stelle nur 500 Meter breit.

Ein exklusives Fleckchen Erde: Die Immobilienpreise gehören zu den höchsten in ganz Deutschland, daher wird Juist wird auch gern das "Sylt der Ostfriesischen Inseln" genannt. Wer hier urlaubt, ist in der Regel eher gut betucht. Viele Gäste reisen per Flugzeug an, weil die Fahrt mit der Fähre tideabhängig ist und anderthalb Stunden dauert. Der Juister Flugplatz verzeichnet nach Hannover die meisten Flugbewegungen in Niedersachsen. Bebaut ist nur ein Bruchteil der Insel, viele Flächen stehen unter Naturschutz, denn Juist gehört zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Die Insel ist autofrei und setzt nach wie vor auf Pferdefuhrwerke, um den nostalgischen Flair zu wahren. Die meisten der Nachbarinseln wie Spiekeroog oder Wangerooge haben aus Kostengründen auf Elektrokarren umgestellt. Auf Juist aber ist dank der Pferdestärken selbst die Müllabfuhr eine Touristenattraktion. Ode Odens sammelt zusammen mit seinen Kollegen Abbo Bröckelmann und Andreas Pläsier und den Kaltblütern Gustav und Theo Restmüll und Altpapier ein. Er dürfte übrigens der einzige Müllmann Deutschlands sein, der zuweilen mit einem Flugzeug zur Arbeit kommt.

Für viele der rund 1.500 Insulaner bringt die Entwicklung der Immobilienpreise Probleme mit sich, denn Wohnraum für Dauerbewohner ist extrem teuer. Lucia Bröker sagt, auf Juist zu leben ist ihr Traum, aber ein Job reicht dafür nicht. Die gelernte Hotelfachfrau kommt vom Festland und hat wie viele Juister mehrere Standbeine: Sie führt einen kleinen Laden, einen Veranstaltungsservice und arbeitet als Verkaufsberaterin für die Appartements im Strandhotel Kurhaus. Das "Weiße Schloss am Meer" wurde 1889 im Stil der Grandhotels des 19. Jahrhunderts gebaut und hat sich zu einer Art Wahrzeichen der Insel entwickelt.

Die nordstory bietet einen Blick hinter die Kulissen der mondänen Urlaubsinsel, zeigt ihre Sehenswürdigkeiten und die Besonderheiten der Inselnatur und schafft so ein Porträt eines exklusiven Kleinods im niedersächsischen Watt.

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Katastrophe in der Irischen See: Der Admiral's Cup 1979 | Sportclub Story | NDR Doku



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Das "Fastnet-Rennen" von 1979 gilt als die größte Katastrophe im Segelsport. Die 605 Seemeilen lange Wettfahrt zum "Fastnet-Felsen" bildete die Abschlussregatta des damaligen Admiral's Cups, der inoffiziellen Team-Weltmeisterschaft im Hochseesegeln.

Vor knapp 40 Jahren starteten in Cowes vor der Küste Südenglands 303 Boote, darunter viele Hobby- und Freizeitsegler. Zur "Admirals Cup Flotte" mit insgesamt 57 Yachten gehörte auch das deutsche Team, mit der "Tina-i-Punkt", der "Jan Pott" und der "Rubin".

Das "Fastnet-Race" endete im Desaster, denn das Regatta-Feld geriet in einen zu spät vorhergesagten Orkan. Viele Boote kenterten, 19 Seeleute kamen ums Leben.

In der "Sportclub Story" kommen Zeitzeugen zu Wort, unter anderem Ulli Libor, Thomas Friese und Hendrik Horn.

Güstrow: Ein Herz für Holz - Der Holzmaxe aus Mecklenburg-Vorpommern | Typisch! | NDR Doku



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Holzhändler Steffen Rotner führt seit Jahren erfolgreich ein Kaminholzunternehmen in Güstrow und ist bekannt als "Holzmaxe". Er ist immer gut gelaunt, nicht aus der Ruhe zu bringen, Kunden und Freunde lieben ihn gleichermaßen. Täglich beliefern der Experte für Kaminholz und seine Mitarbeiter ihren Kunden, meistens ist es Brennholz, aber sie haben auch schon mal eine Baumkrone für die Elefanten in den Zoo gebracht.

Mit dem Lkw werden die Stämme frisch aus dem Wald auf den Hof transportiert und dort zum echten "Holzmaxe-Holz" zerkleinert. Die fertigen Scheite werden dann umweltbewusst in der Abwärme von Biogasanlagen getrocknet.

Privat schraubt der gelernte Kfz-Mechaniker am liebsten an seinem Hot Rod mit dem V8 Motor. Im Sommer nimmt er an damit sogar an Oldtimerrennen teil. Im Herbst und im Winter genügen ihm Spazierfahrten durch sein geliebtes Mecklenburg.

Steffen Rotner hat viele für den klassischen Holzhandel eher ungewöhnliche Ideen: So kooperierte er in der Vorweihnachtszeit mit einem Drogeristen. Neben dem Holzparfüm der Drogerie standen nun auch Anzündwolle, Kaminholz und Holzdeko vor dem Geschäft.

Besonders im Winter ist Holz gefragt. Manchmal kommen "Holzmaxe" und sein Team mit der Lieferung kaum hinterher. Trotzdem: Zeit für Freunde und Familie muss immer bleiben.

Beton: Das Graue Gold | Wie geht das? | NDR Doku



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Ob neue Häuser, Straßen, Brücken oder Gehwege - wenn gebaut wird, geht es selten ohne Beton. 125 Millionen Tonnen werden jährlich in Deutschland mit Betonmischern zu den Baustellen gefahren. In kaum einem anderen Land in Europa wird so viel von dem Kies-, Sand- und Zementgemisch verarbeitet.

Alle Bestandteile kommen in großen Mengen im norddeutschen Boden vor. Für Kies und Sand ist in Niedersachsen das Weserbergland wichtigstes Fördergebiet. In Bodenwerder holt ein Schwimmbagger alle zwei Minuten etwa acht Tonnen Kies und Sand an die Oberfläche. In der niedersächsischen Gemeinde Höver in der Nähe von Hannover liegt einer der ältesten Standorte der Zementproduktion in Norddeutschland. Dort befindet sich der wichtigste Zement-Rohstoff in besonderer Qualität im Boden: Kalkmergel. Bis zu 10.000 Tonnen werden davon täglich in Höver abgebaut - unter anderem mit einem der weltweit größten Bulldozer. Das Gestein wird dann in einem 80 Meter langen und 2.000 Grad heißen drehenden Ofen bis zum Schmelzpunkt erhitzt und anschließend zu Zement gemahlen.

Ist der Beton erst einmal hergestellt, beginnt der eigentliche Stress. Jede Baustelle ist eine logistische Herausforderung - auf den Baustellen spricht man dann auch vom "Betonfieber". Der Transport darf niemals länger als 90 Minuten dauern, sonst kann der Beton nicht mehr verbaut werden. Beton zu lagern, geht auch nicht. Diese Folge der Reihe Wie geht das? erzählt den Weg des Betons von der norddeutschen Kalkmergelgrube bis zur Baustelle.

Allergien auf dem Vormarsch | Doku | 45 Min | NDR



Birke - Hauptauslöser für Allergien

Birkenpollen gelten neben Gräserpollen als die stärksten Allergene in Europa. Besonders die Birke hat nach Ansicht von Wissenschaftlern einen großen Anteil an der Zunahme der Allergien. Birken gehören neben Hasel und Erle zu den frühblühenden Bäumen und sind in vielen Städten an Straßenrändern und in privaten Gärten zu finden. Während der Blütezeit werden mit den Baumpollen bestimmte Eiweiße freigesetzt, die beim Menschen eine allergische Reaktion hervorrufen können. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Bäume, die unter Umwelt-Stress leiden, mehr von diesen Eiweißen bilden.

Birken im Umwelt-Stress

Unter welchen Bedingungen Birken mehr Allergene bilden, untersucht die Umweltmedizinerin Professor Claudia Traidl-Hoffmann. Sie sammelt mit ihren Studenten Birkenpollen in der freien Natur und an viel befahrenen städtischen Straßen, um zu testen, ob sie unterschiedlich starke allergische Reaktionen hervorrufen. Ergänzend bekommt sie Pollen aus einer einzigartigen Klimakammer des Helmholtz-Zentrums in München. Dort setzt sie zusammen mit der Biologin Ulrike Frank ein kleines Birkenwäldchen verschiedenen Umwelteinflüssen aus. So dokumentiert sie die Wirkung von Kohlendioxid, Stickoxiden und Ozon auf die Pollen und am Ende auf unseren Körper.

Pollen werden offenbar aggressiver, je mehr Stickoxide in der Luft sind und wenn die Ozonwerte steigen. Dazu kommt, dass sich die Pollenflugzeiten verlängert haben und Wissenschaftler mehr Pollen registrieren. Professor Claudia Traidl-Hoffmann erklärt, die Anzahl der Pollen würden sehr wahrscheinlich durch das Kohlendioxid in der Luft steigen.

Ein Heuschnupfen kann zum Problem werden, wenn er falsch oder nicht behandelt wird. Im schlimmsten Fall können Betroffene an Asthma erkranken. Ärzte nennen das Etagenwechsel. Laut Professor Torsten Zuberbier, Leiter des Allergiezentrums an der Berliner Charité, komme es in ungefähr 40 Prozent der Fälle von unbehandelten Heuschnupfen zu einem Etagenwechsel.

Was Prävention und Behandlung der Allergien betrifft, hinkt Deutschland hinterher. Zum Beispiel gibt es in Finnland bereits seit zehn Jahren einen Aktionsplan, um etwas gegen die Volkskrankheit Allergie zu unternehmen. Ziel ist es, Diagnostik und Behandlung von Allergien zu verbessern und Todesfälle zu reduzieren.

Besonders wichtig ist dabei nicht nur die Ausbildung der Ärzte, sondern auch die Aufklärung der Patienten. Professor Torsten Zuberbier fordert für Deutschland ebenfalls einen sofortigen Aktionsplan. "Wir müssen der Prävention und Behandlung von Allergien genauso viel Aufmerksamkeit schenken, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen", fordert er. Eine Möglichkeit sei die Früherkennung im Rahmen der Schuleingangstests und die Fortbildung von Ärzten. In Finnland gehen die Zahlen der allergiebedingten Atemwegserkrankungen zurück.

Weitere Informationen und Links gibt's hier:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Allergien-auf-dem-Vormarsch ,sendung770328.html

#Heuschnupfen #Birkenpollen #Allergiker

Die Männer für fast alle Fälle: Taxitänzer | die nordreportage | NDR Doku



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Tagsüber schraubt Matthias B. an Wohnwagen herum. Der fünfzigjährige Automechaniker hat ölverschmierte Hände, einen zusammengebundenen Pferdeschwanz und ist schon Großvater. Uwe R. sitzt in seinem Ingenieursbüro und tüftelt an Lösungen für Kunden. Andre E. ist eigentlich Lkw-Fahrer, macht gerade eine Umschulung zum Fahrlehrer und lernt mit begriffsstutzigen Schülern umzugehen, die so nervös sind, dass sie auch schon einmal die Bremse mit dem Gas verwechseln.

Doch freitags badet Matthias B. ausgiebig, Uwe vergisst Computer und Kunden und Andre seine Fahrschüler. Dann werfen sich die drei in Schale: weißes Hemd, dunkle Hose, männlich herbes Parfüm. So gewappnet für einen heißen Abend ziehen sie ein ins Starlight Nummer 1. Dort werden sie sehnsüchtig erwartet von Eva, Ute und Brigitte und vielen anderen Frauen, die sich hübsch gemacht haben und deren Wochenende immer dort beginnt: im Starlight Nummer 1, Hamburgs einzigem Tanzlokal, in dem Taxitänzer auf tanzfreudige Frauen warten.

Eva ist Altenpflegerin, Brigitte Maschinenbauingenieurin, Ute Sekretärin. Aber sie eint ihre Leidenschaft fürs Tanzen und der Umstand, dass zu Hause der Ehemann oder Partner ein Tanzmuffel ist oder sie alleinstehend sind. Sie wollen nicht als Mauerblümchen darauf warten, angesprochen zu werden. Im Starlight Nummer 1 dürfen sie ansprechen, ohne dass es anstößig ist, denn es geht nicht um den Mann fürs Leben, sondern nur ums Tanzen.

Und dafür machen auch sie sich am Freitagnachmittag hübsch: Die Haare werden gewaschen und geföhnt, Lippenstift aufgelegt und ein wenig Rouge. Und sie überlegen gemeinsam mit der Freundin, ob es das kurze rote, das ausgeschnittene schwarze oder vielleicht doch das enge weiße Kleid sein soll. Die Stöckelschuhe verschwinden im Beutel und dann fahren sie mit Bus und Auto zum Starlight. Dort arbeiten sie sich aus den wetterfesten Stiefeln, streifen die zarten goldfarbenen Sandaletten über, entrichten den Eintrittspreis, und dann geht es auch schon los, denn Uwe, Matthias, Andre und Kollegen warten bereits. Die Taxitänzer sind extra dafür engagiert, mit tanzfreudigen Frauen übers Parkett zu schweben.

Uwe macht eine besonders gute Figur: Er trainiert in der Freizeit Turniertanz und findet, das Starlight sei eine willkommene Abwechslung. Dort geht es mal nicht um perfekt abgezirkelte Schritte, nur ums Vergnügen und Freude an der Bewegung. Matthias und Andre sind nicht ganz so perfekt, aber das tut der Freude keinen Abbruch. Die Damen sind begeisterte Stammgäste, und auch der Besitzer des Starlight ist zufrieden. Sein Laden ist knallvoll. Er hat offenbar eine Marktlücke entdeckt. Der Freitagabend und der Auftakt des Wochenendes sind jedenfalls gerettet. Und dann kann die Woche wieder kommen mit Schreibtisch, verschmierten Ölwannen und lebensgefährlichen Fahrschülern.

Herrenhäuser in Frauenhand | die nordstory | NDR Doku



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Mittlerweile haben sich nicht wenige Frauen den maroden Ruinen von Herrenhäusern mit Haut und Haar verschrieben.

Marita Gronau ist eigentlich Saxofonistin. Bei einem Sommerkonzert am Strand lernte sie ihre große Liebe kennen. Zusammen zogen die beiden in ein klassisches Herrenhaus am Salzhaff und fingen an, es in ein Hotel umzuwandeln, samt Motorradbar und einem skurrilen Skulpturenpark. Doch kurz nach dem Einzug verstarb Maritas Mann mit nur 57 Jahren. Jetzt muss die Gutsherrin Umbau und Gästebetrieb alleine wuppen.

Bei Kamila Sösemann wirkte sich einschneidend ein Besuch im Gutshaus Pohnstorf aus. Als sie erfuhr, dass die bisherige Gutsherrin Mi Spirandelli das wunderschöne Backsteinensemble in der Mecklenburgischen Schweiz verkaufen wollte, stand für sie unwiederbringlich fest: Das winzige Dorf wird ihr neuer Lebensmittelpunkt. Innerhalb eines Vierteljahres löste sie ihr Berliner Großstadtleben auf, um mit Mann und zwei Kindern nach Mecklenburg zu ziehen. Wird sie diesen Schnellschuss bereuen?

Friederike Antony möchte jetzt, wo ihre beiden Kinder ausgezogen sind, eigentlich auch mal die Welt sehen. Schon mit Anfang 20 hatte sie das Gutshaus in Schorrentin als Ruine erworben. Jetzt kann sie sich allerdings trotzdem kaum von ihrem "wilden Riesenspielplatz" lösen. Statt nach New York oder auf die Seychellen, zieht es die Künstlerin doch wieder zu Schweißbrenner und Kettensäge in ihre XXL-Werkstatt.

Bauernhof: Günter Garbers und seine Ausbrecherschafe - Hilft ein neuer Zaun? | Hofgeschichten | NDR



Immer wieder brechen die Schafe von Tierschützer Günter Garbers aus. Er vermutet, dass sie aus Angst vor frei laufenden Hunden über die Weidezäune springen. Das ist sehr gefährlich, weil Autobahn und Bundesstraße dicht an der Weide vorbeiführen. Ein höherer und elektrischer Weidezaun soll helfen.

Matthias Stührwoldt muss sich diesmal um seinen Auszubildenden kümmern. Erst die wöchentlichen Berichtshefte kontrollieren und dann praktische Übungen im Kuhstall.

Bei den Brörings im niedersächsischen Uptloh kommen neue Küken in den Hähnchenstall. Eine wuselige Arbeit, bei der alle mit anfassen.

Auf dem Bio-Apfelhof von Birgit Mählmann ist es Zeit, die Bäume für die neue Saison vorzubereiten. Zunächst müssen die Mumien gepflückt werden. Das sind verschrumpelte Äpfel, die von Pilzen befallen wurden.

Im Norden gibt es mehr als 50.000 Bauernhöfe. Und jeder hat seine eigene Geschichte. Von der Bioapfelbäuerin im Alten Land bis zum konventionellen Geflügelhalter in Friesland erzählt die NDR Reportagereihe "Hofgeschichten" vom bäuerlichen Alltag, von Typen, Tieren und Treckern. In den „Hofgeschichten“ können die Zuschauerinnen und Zuschauer den Alltag auf fünf verschiedenen Bauernhöfen miterleben. Sie sehen, wie die Jahreszeiten die Arbeit bestimmen, lernen das Leben auf den Höfen von Woche zu Woche besser kennen und begleiten die Landwirtinnen und Landwirte durch Höhen und Tiefen, bei Ernte, Tierzucht und Familienleben. Die Geschichten spielen auf großen, kleinen, konventionellen und Biohöfen in ganz Norddeutschland.

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Die Unterems - Leben mit den Kreuzfahrtriesen | die nordstory | NDR Doku



Fast jedem ist der Fluss bekannt, denn auf seinem unteren Abschnitt werden die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt von der Werft in Papenburg zur Nordsee geschickt, einmal quer durch Ostfriesland. Jede Überführung ändert für kurze Zeit das Leben von Touristen und Einheimischen.

Einer von ihnen ist Albert Smidt aus dem ostfriesischen Bingum. Außendeichs besitzen er und seine Familie 20 Hektar Land. Bei jeder Schiffsüberführung stehen seine Weiden mehrere Tage lang unter Wasser und werden mit Schlamm überzogen.

Seit Jahren diskutieren die Menschen in der Region darüber. Umweltschützer, Fischer und Bürgerinitiativen fordern, dass die Werft von Papenburg an die Küste verlagert wird. Doch sie sichert auch fast 3.500 Arbeitsplätze allein auf der Werft. Die Auftragsbücher sind voll und die Region profitiert.

Im ostfriesisischen Weener, der beschaulichen Kleinstadt direkt an der Unterems, rücken zu jeder Überführung Hunderte Schaulustige an. Darunter sind immer auch knapp 150 Wohnmobilisten, die von Hafenmeister Heiner Düring höchstpersönlich mit Frühstück und Bratwurst versorgt werden.

Und wenn es dann endlich los geht, kommt wahrscheinlich keiner dem Kreuzfahrtschiff so nahe wie er: Dinus Voß, Wärter auf der Jann-Berghaus-Brücke. Sie ist eine der größten Klappbrücken Europas und das Nadelöhr für die Ozeangiganten. Dinus Voß kann von seinem Aussichtsturm das Schiff fast berühren!

"die nordstory" ist dabei, als ein Kreuzfahrtschiff auf die Reise geht und zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie die Menschen mit der Überführung umgehen und wie sie ihr Leben beeinflusst.

Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

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#ndr #doku #unterems

China-Importe: Terrasse aus Billigstein | DIE REPORTAGE | NDR Doku



Ein NDR Team begibt sich auf Spurensuche. Es will wissen, wie es kommt, dass Naturstein so billig geworden ist. Schnell wird klar: Wie die meisten anderen Billigprodukte kommen auch die Steine mittlerweile zu einem großen Teil aus China. NDR Reporter Michael Höft reist mit seinem Team ins "Land der Mitte", um herauszufinden, wie die Arbeitsbedingungen in der Natursteinindustrie sind, und ob man mit ruhigem Gewissen Steine aus China kaufen kann.

Die Recherchen führen das Team in die Millionenstadt Xiamen, sie ist das Zentrum der chinesischen Steinindustrie. Von hier aus wird die ganze Welt mit Pflaster-, Terrassen- und allen möglichen anderen Steinprodukten versorgt.

Über einen Mittelsmann gelingt es dem Fernsehteam, in Fabriken zu gelangen, um dort die Arbeitsbedingungen zu filmen. Schnell wird klar: So problemlos, wie die deutschen Händler die Arbeitssituation in China beschreiben, ist sie bei Weitem nicht.

China liefert mit über 400.000 Tonnen mehr als die Hälfte der nach Deutschland eingeführten Natursteine. Der Umsatz der chinesischen Steinindustrie wird auf mehr als zehn Milliarden Euro geschätzt, die Zahl der Beschäftigten auf zwei bis drei Millionen. Nach Angaben aus China exportiert das Land im Jahr rund 20 Millionen Tonnen Natursteine, Tendenz steigend. Mittlerweile ist Naturstein aus China kaum teurer als heimische Betonplatten. Den wahren Preis für die neuen Terrassensteine bezahlen aber die Arbeiter in China.

Mehr dazu: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Wie-gut-ist-die-Ware-aus-China ,sendung873718.html

#ndr #doku #china

Eiskunstlauf: Olympiasiegerin Aljona Savchenko | Sportclub | NDR Doku



Die gebürtige Ukrainerin war zunächst an der Seite von Robin Szolkowy elf Jahre lang sehr erfolgreich, Trainer des Duos war der wegen seiner Vergangenheit als Stasi-Mitarbeiter umstrittene Ingo Steuer. guten Kein deutsches Paar holte jemals mehr internationale Medaillen als Savchenko und Szolkowy, nur bei Olympischen Spielen konnten die beiden nicht vollends überzeugen. Mit einer Bronzemedaille, der zweiten nach 2010, endete 2014 ihre gemeinsame Zeit. "Ich habe aber gefühlt, dass ich nicht am Ende bin. Das Ziel Olympiagold war größer als alles andere", sagt Savchenko.

Im Franzosen Bruno Massot fand sie einen neuen Partner. Die beiden trennten sich von Trainer Steuer und wechselten zu Alexander König nach Oberstdorf. "Ich glaube, das war die beste Entscheidung meines Lebens. Die Natur, der neue Trainer, der neue Partner auf dem Eis und dann habe ich hier noch meinen späteren Mann kennengelernt. Ich glaube, das alles hat mir diese Freiheit gegeben. Innere Freiheit. Das Gefühl zu fliegen, ohne dass Dich jemand zurückhält", sagt Savchenko.

Aktuell hat das Goldpaar eine Wettkampfpause eingelegt, absolviert Showauftritte in Asien und Europa. Ob sie in der kommenden Saison wieder um Medaillen laufen wollen, lassen die beiden bislang offen.

Sportclub-Story-Autorin Inka Blumensaat hat Aljona Savchenko zuhause in Oberstdorf und in Zürich hinter den Kulissen einer Eisshow getroffen, sie hat ausführlich auch mit Savchenkos Partner Bruno Massot, Trainer Alexander König, ihrem ehemaligen Partner Robin Szolkowy und ARD-Eiskunstlaufexperte Daniel Weiss gesprochen. Über eine Frau, die "niemals, niemals, niemals aufgibt", wie Massot erzählt.

Mehr dazu: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Olympiasiegerin-Savchenko-Endlich-ganz-oben ,sendung887442.html

#ndr #doku #eiskunstlauf

Weser: Unterwegs im Weserbergland | die nordstory | NDR Doku



Doch es herrscht Landflucht, für die Zukunft wünscht man sich auch ein paar Touristen mehr. Die Region will endlich durchstarten, an den Ufern der Weser herrscht Aufbruchstimmung. Das beweisen einige Menschen mit ihren innovativen Projekten und Initiativen.

Vom Leben in der Großstadt hatten Kerstin Becker und Reiner Olias die Nase voll. Die Hausboot-Pioniere sind samt ihrer "Janneke Jans" von Hamburg nach Hameln umgezogen. Der alte Industriehafen dort bietet jede Menge Platz für ein neues Leben im Weserbergland in Nachbarschaft mit anderen bunten Hausbooten.

Bühren ist ein kleines Dorf weit oben in den sanften Hügeln des Weserberglandes. Hier ist ein starkes Team unterwegs, von den Dorfbewohnern liebevoll MET genannt: Mobile Einsatztruppe. Die sieben höchst aktiven Rentner fahren ganz freiwillig durchs Land, um zu erledigen, was sonst noch ewig liegen bliebe: Sie verschönern und reparieren alles, von der Bank am beliebten Weser-Radweg über den Barfußpfad im Kindergarten bis hin zum verstopften Abfluss im Schwimmbad.

Neustart auch auf dem Campingplatz von Polle. Hier weht frischer Wind, seit Thomas Folli das Ruder übernommen hat. Nach jahrelanger Suche hat der gebürtige Hesse seinen Traumplatz gefunden: direkt am Weser-Radweg. Vor dem Wohnwagen rauscht der Fluss, die Rühler Schweiz liegt gleich um die Ecke.

Ein echtes Start-up hat Dominik Feise gegründet. Der mutige Jungunternehmer tauschte den sicheren Arbeitsplatz bei der Bundeswehr gegen eine Sportbootvermietung in der Nähe von Hameln.
Auf alte Schätze in neuem Glanz setzen die Schwimmwagenfans. Sie restaurieren Autos, die auch schwimmen können. Mit ihren "weserfesten" Vehikeln erkunden sie den Fluss und die Straßen.

Und dann ist da noch der Beach Club von Rinteln, der einzige weit und breit im Weserbergland. Der lockt mit einer höchst erfrischenden Attraktion auch die Jugend ans Weserufer: die Badeinselregatta. Deren Preisgelder werden für einen guten Zweck gespendet, und irgendwann einmal soll sie zum "Weser-Klassiker" werden wie das Weserlied, der Weser-Radweg, die Weser-Flotte und der berühmte Baustil, die Weserrenaissance.

Mehr dazu: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Aufbruchstimmung-am-Wasser ,sendung875534.html

#ndr #doku #weserbergland

Bauernhof: Noch ein Problembock für Günter Garbers | Hofgeschichten | NDR Doku



Birgit Mählmann ist mit Sohn und Mann bei den Norddeutschen Obstbautagen in Jork. Hier will die Apfelbäuerin sehen, ob es sich lohnt, für die neue Saison in neue Technik zu investieren. Reicht das Geld, um für ihren Mann einen neuen Trecker zu kaufen?

Inselbauer Mathias Schilling ist wieder mit seiner Tochter unterwegs. Hat die Kleine schon Lust, ihrem Vater bei der Arbeit mit den Tieren zu helfen?

Und der Biomilchviehhalter Matthias Stührwoldt hat einen großen Auftritt mit zwei Musikern. Da gibt es nicht nur Texte, sondern auch Musik: ein besonderes Programm, dass nur einmal im Jahr so gezeigt wird. Und der ruhige Bauer ist tatsächlich richtig aufgeregt.

Im Norden gibt es mehr als 50.000 Bauernhöfe. Und jeder hat seine eigene Geschichte. Von der Bioapfelbäuerin im Alten Land bis zum konventionellen Geflügelhalter in Friesland erzählt die NDR Reportagereihe "Hofgeschichten" vom bäuerlichen Alltag, von Typen, Tieren und Treckern. In den "Hofgeschichten" können die Zuschauerinnen und Zuschauer den Alltag auf fünf verschiedenen Bauernhöfen miterleben. Sie sehen, wie die Jahreszeiten die Arbeit bestimmen, lernen das Leben auf den Höfen von Woche zu Woche besser kennen und begleiten die Landwirtinnen und Landwirte durch Höhen und Tiefen, bei Ernte, Tierzucht und Familienleben. Die Geschichten spielen auf großen, kleinen, konventionellen und Biohöfen in ganz Norddeutschland.

Mehr dazu: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hofgeschichten/Noch-ein-Problembock-fuer-Guenter-Garbers ,sendung875520.html

#ndr #doku #bauernhof