Über 50 Filmprofis arbeiten innerhalb von nur vier Wochen Drehzeit unter Hochspannung, damit die Krimis mit den beiden spannend erzählt werden können. Der Zeitdruck ist enorm, um im Budget zu bleiben. Die Mitarbeiter am Set verwandeln innerhalb eines Tages leer stehende Räume in eine für die Kamera funktionstüchtige Polizeidienststelle, lassen auf Kommando Wunden bluten und erzeugen die perfekte Illusion jahrelang benutzter Büros durch das passende "Patina-Spray" mit dem Farbton "Nikotingelb".

Kurz vor Drehschluss ist das Team besonders angespannt. Der Motorradstunt wurde zwar bis ins kleinste Detail geplant, aber nur auf dem Papier. Und es gibt nur einen Versuch.

Der Film blickt hinter die Kulissen der Folge "Alles was Sie sagen" beim "Tatort" aus Norddeutschland.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Wie-geht-Tatort-produzieren ,sendung762862.html



Kein Dach über dem Kopf, krank, verzweifelt - in die Bahnhofsmission kommen Menschen, die am Ende sind. Alex lebt seit acht Jahren auf der Straße. Drei Nächte hat er nicht geschlafen. Um halb fünf Uhr morgens kommt er völlig verwirrt in die Bahnhofsmission. Wieder einmal. "Ich lande immer auf Polizeirevieren und in Krankenhäusern. Ich mag nicht, wenn man mich einschließt, ich krieg Klaustrophobie." In dieser Nacht wird Alex wieder nicht schlafen und stattdessen orientierungslos durch die Stadt irren.

Penner, Obdachlose, Landstreicher werden Alex und die anderen genannt. Aber was sind das für Menschen, die nichts mehr haben? Wie leben sie, und wovon träumen sie? Für sieben Tage arbeiten Julian Amershi und Nikolas Migut in einer Bahnhofsmission. Sieben Tage zwischen Armut und Hoffnung.

www.ndr.de/7tage



Elf Schiffe sind noch heute täglich im Einsatz, um Touristen, Pendler und Fracht vom Süden Norwegens bis hinauf in die Barentssee zu transportieren. Eine beliebte Möglichkeit, entlang der spektakulären Westküste Norwegens zu reisen. Für Pauschaltouristen, aber auch für Pendler oder Touristen, die einfach ein Stück auf der berühmten Strecke mitfahren wollen. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten waren die Hurtigruten die Lebensader Norwegens.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/125-Jahre-Hurtigruten ,sendung756896.html




Der Rückbau des Kernkraftwerkes erfolgt dabei von innen nach außen. Zunächst werden die höher radioaktiv belasteten Anlagenteile im Kontrollbereich abgebaut, um die Strahlenbelastung für das Personal so weit wie möglich zu reduzieren. Die Reaktorkomponenten werden unter Wasser zerkleinert. So wird die Strahlung abgeschirmt und ein Freisetzen von Staub in die Luft verhindert. Jedes einzelne Teil des Atomkraftwerks muss auf 80 Zentimeter zersägt und genauestens auf Strahlung untersucht werden. 98 Prozent der Bauteile sollen so in den natürlichen Wertstoffkreislauf überführt, also recycelt werden.

Bürgerinitiativen sehen jedoch ein Sicherheitsrisiko und haben Bedenken, dass radioaktiver Schutt auf benachbarten Deponien landet. Sie wollen klagen. PreussenElektra verspricht dagegen größtmögliche Transparenz und verweist auf Erfahrungen im Kraftwerksrückbau. Die 180 Kraftwerksmitarbeiter freuen sich, dass es endlich losgeht. Etwa 15 Jahre wird der Rückbau dauern. Die Kosten belaufen sich auf circa eine Milliarde Euro. Die Reportage aus der Reihe Wie geht das? begleitet den Rückbaubeginn des einst leistungsstärksten Reaktors der Welt

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Wie-geht-das-Ein-Atomkraftwerk-zurueckbauen ,sendung760716.html



7-Tage-Reporterin Yasemin kennt Istanbul gut, doch noch nie hat sie die Stadt so bedrückt und zerrissen erlebt wie in diesen Tagen. Regierungskritische Istanbuler und Angehörige unterdrückter Minderheiten verlieren zunehmend die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Gleichzeitig leben in Istanbul einige der glühendsten Verehrer von Staatspräsident Erdogan. 

Hier gibt's den Film auch auf türkisch - http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/7_tage/7-Guen-Istanbul ,siebentage2528.html



Für die jungen, hoffnungsvollen Spieler Lenny und Louis geht es um die berufliche Zukunft: Aus der Jugendarbeit des Vereins hervorgegangen, sind sie nun zwei der größten Basketballtalente Deutschlands. Jetzt stehen beide vor dem Beginn ihrer Profikarriere und müssen sich zum Ende der Saison entscheiden, ob sie bei den Hamburg Towers bleiben oder zu anderen Vereinen der ersten Liga wechseln.

Die Dimensionen des Projekts sind riesig. Eine millionenschwere Halle gilt es zu managen, endlose Verhandlungen mit Politikern, Sponsoren und Spieleragenten sind zu bewältigen. Marvin Willouhgby kämpft, mit sich selbst und anderen.

"Starting 5 - Ein Aufstiegskampf im Basketball" beschreibt eines der zurzeit spannendsten Sportprojekte in Hamburg. In der neu gebauten Inselparkhalle verbinden die Hamburg Towers Sozialarbeit mit Profisport.

Mehr Informationen gibt's hier: https://www.ndr.de/fernsehen/Starting-5-Ein-Aufstiegskampf-im-Basketball ,sendung711712.html



Heike Albrecht liest auch von den Lippen ab, auch sie ist gehörlos, kann aber perfekt sprechen. Beim Tennistraining in einer Halle knallt sie ihre Vorhand über das Netz, die Antwort ihrer Trainingspartnerin ist krachend. Hören kann sie die Schläge nicht. Mit einem Spezialhörgerät nimmt sie Geräusche erst ab einer Dezibelzahl wahr, die einem startenden Flugzeug entspricht. Unter den gehörlosen Tennisspielerinnen ist sie die Nummer eins in der Welt. Sie spielt aber lieber gegen normal hörende Spielerinnen. In der Regionalliga und auf kleineren Turnieren. Für sie ist das Leben und ihr Sport immer eine Herausforderung, und genau so mag sie es.

Golfprofis haben es schwerer Geld zu verdienen, als die meisten glauben. Es beginnt in der Dritten Liga der Golfer, auf kleineren Turnieren. Nur wer diese dominiert, steigt auf, und kann bei zweitklassigen Events starten. Von den Preisgeldern der Topspieler können aber auch sie nur träumen. Allen John ist einer der besten deutschen Amateure, war schon Profi, aber auch länger verletzt. Jetzt will er es noch einmal wissen. Was nur wenige auf seiner Tour bemerken, auch Allen John kann so gut wie nichts hören - fünf Prozent ohne Hörgeräte. Er ist Weltmeister und Deaflympics-Sieger, also der beste gehörlose Golfer der Welt, aber er möchte sein überragendes Gefühl und Talent noch einmal zum Beruf machen. In Marokko spielt er das erste Turnier des Jahres - und aller Anfang ist schwer.

Gehörlose im Sport unter normal Hörenden - im Film von Boris Poscharsky beweisen drei Sportler, dass eine Behinderung nicht immer nur ein Handicap sein muss.

Mehr Sportclub Stories gibt's hier:
https://www.youtube.com/watch?v=oLbVmDNM-BI& ;amp;list=PLMJjvZqoYSrCN4QU86Ya5lNstVxJOoCz6



Die Menschen unten auf der Erde sind allerdings sehr bodenständig. Das zeigt sich bei Zwischenlandungen während des Fluges über Mecklenburg: bei Fischer Düwel zum Beispiel, der etwas Einmaliges an Land zieht. Oder aber im Sternberger Seenland, wo das Filmteam die Blutwursttorte beim Tortenmacher probiert. Dazu zählen auch die Besuche beim Schaalsee-Schäfer, der gern einmal ein König ist, und bei den Obstbauern, deren Taktik in Sachen Bekämpfung der Schermaus mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/die-nordstory-Mecklenburg-Vorpommern-von-oben ,sendung61912.html



Es ist ihre gewohnte Strecke. Der Zug, in dem Schaffnerin Susen Hahne arbeitet, ist gut gefüllt. Sie muss die Ruhe bewahren, auch wenn mal wieder Schwarzfahrer unterwegs sind. Auch Lokführer Carsten hat keinen Blick für die vorbeiziehende Landschaft übrig. Er ist auf einem falschen Gleis angekommen. Jetzt geht es nur noch mit Tempo 30 durch Groß Düngen. Eine Verspätung des Zuges ist nicht mehr zu verhindern.

Kurz nach der Hektik auf dem Hauptbahnhof Hannover passiert der Zug ein Kloster. Es ist die Heimat der Ordensbrüder Buddhas. Normalerweise flüstern die Mönche dort, aber nicht, wenn Europas größte Statue eingeweiht wird.

Ab Sarstedt führt die Strecke des Zuges stetig am Fluss Innerste entlang. Der Fluss ist das Revier von Fischermeister Peter Otto. Aus seinen Teichen am Ufer läuft das Wasser ab. Nun müssen die Karpfen sofort geborgen werden, es geht um Leben oder Tod der Fische.

Stefanie Haffke fährt täglich mit dem Regionalexpress bis Hildesheim. Wenn sie aussteigt, ist sie die einzige Frau unter Männern. Sie leitet die Großbaustelle "Bahnhof".

Kurz vor Goslar steht ein Haus direkt an den Schienen. Hier arbeitet Schrankenwärter Willrich, der die Weichen per Hand und Seilzug stellt. Aber plötzlich klemmt eine Schiene, als der Zug sich nähert.

Mehr "nordstory"-Folgen gibt's hier: https://bit.ly/2q6dgX0



Bis zu 400 Meter tief kann "Jago" tauchen. Gesteuert wird das Tauchboot von Jürgen Schauer. Er ist gleichzeitig Erfinder, Konstrukteur und Pilot des Forschungstauchboots, das dem Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel großes wissenschaftliches Renommee eingebracht hat.

Nun ist es Zeit, dass nach 28 Jahren im Tauchdienst die "Jago" wieder flottgemacht wird. Und wieder ist Jürgen Schauer gefragt, denn eine Bau- oder Gebrauchsanweisung gibt es für die "Jago" nicht, es sind alles Einzelanfertigungen.

Der Film aus der Reihe Wie geht das? zeigt spektakuläre Taucheinsätze der Kieler Forscher, erklärt die Funktionsweise des U-Boots und erläutert technische Details bei der Restaurierung der "Jago".

Mehr "Wie geht das?"-Folgen finden Sie hier: https://bit.ly/2po3MWG




Rolf Stommelen ist mit Jochen Maas einer der wenigen Deutschen, die Formel 1 fahren. Stommelen ist ein cooler, besonnener Typ, der ans Limit geht, aber nie darüber hinaus. 1975 fährt er im Team von Graham Hill beim Großen Preis in Barcelona. Ein Stadtkurs auf dem Montjuic, der extrem eng und gefährlich ist. Viele Fahrer boykottieren das Rennen, doch nachdem der damals noch regierende Diktator Franco mit der Beschlagnahme der Wagen droht, gehen unter anderem Maas und Stommelen an den Start.

In Führung liegend bricht an Stommelens Wagen der Heckflügel. Ungebremst rast er in eine Zuschauermenge, fünf Menschen sterben, Stommelen wird schwer verletzt. Eine Tragödie, die er nie wieder los wird. Jochen Maas gewinnt das Rennen. Sein einziger Formel-1-Sieg.

Acht Jahre später: Stommelen fährt wieder Rennen. Seine Frau war bisher bei jedem dabei. Beim Sechs-Stunden-Rennen von Riverside (USA) ist Maas eingeladen zu fahren, muss aber absagen. Er schlägt Stommelen vor, und der Veranstalter verpflichtet den anderen Deutschen.

Stommelens Frau möchte die Reise ausnahmsweise nicht mitmachen. Es ist das erste und einzige Mal, dass sie nicht mit an der Rennstrecke ist. Er ist der Startfahrer, sein Partner Derek Bell wartet an der Box auf den Fahrerwechsel, aber Stommelen kommt nicht mehr zurück.

Wie in Barcelona bricht der Heckflügel seines Porsches. Mit 300 Stundenkilometern rast Stommelen in eine Betonwand und erliegt seinen schweren Verletzungen.

Stommelen war kein Draufgänger, kein Glamour-Star. Er war ein Rennfahrer, den der Tod begleitet und am Ende eingeholt hat.

Mehr Sportclub Stories gibt's hier: https://bit.ly/2s88GMh